Die besten WYSIWYG HTML Editor Tools zum Website erstellen

Posted on:October 20 2023

Mit WYSIWYG Website Buildern und WYSIWYG HTML Editoren kann man selbst eigene Webseiten mit relativ wenig Aufwand erstellen und diese leicht den eigenen Wünschen anpassen. Soll es dann auch noch eine App für den Desktop sein, die nicht online innerhalb einer Website läuft, behält man somit auch die volle Kontrolle über den eigenen Code, den eigenen Webspace und sonstige Technologien die man verwenden will.

WYSIWYG - was ist das?

WYSIWYG ist ein Kürzel das für "What you see is what you get" steht, also "Was du siehst bekommst du auch". Wenn man im Editor eine Website bearbeitet und sie dann in einem Browser ansieht, sollte sie dann dort auch möglichst genauso aussehen wie zuvor erstellt. Das ist nicht so ganz einfach - gibt es doch nicht nur verschiedene Browser die den gleichen HTML und CSS Code verschieden darstellen, nein es gibt auch hunderte verschieden Geräte von Smartphones über PCs und Macs bis zu Tablets und Fernsehgeräten. Überall sollte die Website gut aussehen.

Was sind die besten 4 WYSIWYG Editoren?

Was der beste WYSIWYG HTML Website Editor für einen ist, ist nicht einfach zu sagen und hängt von den individuellen Bedrüfnissen ab. (Hinweis: Ich habe maßgeblich an einem dieser mitgearbeitet und verwende ihn für meine eigenen Webseiten, nämlich RocketCake.) Folgende Editoren habe ich hier mal zusammengefasst und gehe auf die Stärken eines jeden - aus meiner Sicht - ein:
  1. RocketCake
  2. Pinegrow
  3. BlueGriffon
  4. Dreamweaver


RocketCake

Ist ein WYSIWYG Website Builder mit dem man einfach eine moderne Website erstellen, aber gleichzeitig viel Kontrolle über alle Elemente und den Code behalten kann. Dazu kann man mit einem Template oder einer leeren Webseite starten, und dann alle Low level HTML-Elemente selbst einfügen, sowie auch High-Level Komponenten wie Navigationsmenüs und Bild-Gallerien. RocketCake richtet sich an Anfänger genauso wie an professionelle Web Designer.


RocketCake ist kostenlos, es gibt aber eine Pro Edition mit ein paar mehr Features, die zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels einmalig 39€ kostet.


PineGrow

PineGrow ist wie ein WYSIWYG Code-Editor, aber mit dem man den Code visuell bearbeiten kann. Der Zweck besteht darin, Webentwicklern Zeit zu sparen, indem sie die Bearbeitung einer HTML-Seite über die GUI erledigen können. Die Zielgruppe sind professionelle Entwickler und diejenigen, die etwas über Webentwicklung lernen möchten. Es enthält einen WordPress-Builder und einen Tailwind-Editor. Es hat sehr viele Features und Optionen und kann am Anfang ein wenig überfordernd wirken, ist aber ein sehr mächtiges Tool.


Pinegrow kostet zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels 114,90 € pro Jahr.


BlueGriffon

BlueGriffon ist ein HTML editor basierend auf Firefox's Rendering Engine. Man kann damit sehr einfach Webseiten erstellen, und hat die Möglichkeit den Code und die Seite gleichzeitig nebeneinander anzeigen zu lassen und sie beide gleichzeitig zu bearbeiten. Die kostenlose Edition von Bluegriffon enthält alle Grundfunktionen, Erweiterungen wie einen CSS-Editor gibt es in der kostenpflichtigen Version, die einmalig 75€+USt kostet (zum Zeitpunt des Artikels).


Scheinbar gab es von BlueGriffon jedoch seit 2019 (stand bei erscheinen dieses Artikels) schon kein Update mehr.


Dreamweaver

Dreamweaver ist einer der vermutlich ältesten (erste Version: 1997) WYSIWYG Web Editoren, er wird immer noch weiterentwickelt und gehört mittlerweile zu Adobe. Er enthält einen WYSIWYG-Editor zum Bearbeiten des Aussehens und Inhalts eines Dokuments sowie einen Code-Editor, die man auch gleichzeitig einblenden lassen kann.


Um Dreamweaver auszuprobieren, ist Dreamweaver jetzt Teil von Adobe's Creative Cloud. Sie müssen für die Installation ein Konto erstellen und eine Kreditkarte haben, um die kostenlose 7-Tage-Testversion zu starten (zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels). Dreamweaver kostete zum Zeitpunkt des Schreiben dieses Artikels 23,99 €/Monat.


Fazit

Ich habe hier Editoren gelistet mit denen ich ein wenig Erfahrung habe, und die ich echt empfehlen kann. Jeder ist zum Bauen einer Webseite geeignet, deckt aber meist einen eignen speziellen Bereich ab - je nachdem wie der Benutzer arbeiten möchte und was für eine Technik er für die Webseite einsetzen möchte: Sei es reines HTML, ein paar einfach JavaScript-Komponenten, bis hin zu Bootstrap, PHP oder Wordpress. Man muss sich nur den besten Editor suchen der zu einem am besten passt.



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